• Wie Sie uns erreichen ...
  • Zuhause in christlicher Geborgenheit: unser Selbstverständnis ...

Behütet und liebevoll betreut


Unsere Hausgemeinschaften im OBERIN MARTHA KELLER HAUS und im SCHWANTHALER CARÉE in Sachsenhausen sowie im HAUS SAALBURG in Bornheim sind besonders beschützte Wohnbereiche für Menschen mit Demenz.

Im Mittelpunkt des Wohn- und Betreuungskonzeptes steht der Mensch mit seiner Vergangenheit (Biografie), seinem sozialen Umfeld (Familie, Freunde) und seinen ganz persönlichen Eigenheiten.

Daher sind alle Räume so gestaltet, wie es die Bewohner von früher kennen: Möbel, Tapetenmuster und Accessoires erinnern an Kindheit und Jugend. Auch in der Art des Zusammenlebens ist die Hausgemeinschaft an den Lebensformen der Vergangenheit orientiert, als Kleinfamilien noch selten und große Haushalte üblich waren.

Wiederbelebung der Altersseele

Pflege und Betreuung in unseren Demenzwohnbereichen basieren auf dem Psychobiografischen Pflegemodell von Erwin Böhm, das einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Voraussetzung ist eine Atmosphäre, in der die Bewohnerinnen und Bewohner Geborgenheit, Liebe, Zuwendung, Toleranz und Verständnis erfahren.

Mit aktivierender und reaktivierender Pflege sollen vorhandene und verloren gegangene Fähigkeiten erhalten bzw. wieder geweckt werden. Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner werden in Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele gefördert.

Viele ältere Menschen verlieren das Interesse an ihrer Umwelt und ziehen sich zurück. Ein Mensch, der keine Lust mehr am Leben hat, der hat auch keine Lust mehr, körperlich aktiv zu sein. „Vor den Beinen muss die Seele bewegt werden,“ beschreibt Erwin Böhm das Prinzip, nach dem Menschen mit Demenz gefördert werden können. Sie sollen herausfinden, was ihnen Spaß gemacht hat, was ihnen einen Sinn gibt, „wofür es sich lohnt aufzustehen“.

Mit Böhms Pflegemodell werden weniger Medikamente benötigt, viele Verhaltensauffälligkeiten gehen zurück und das allgemeine Wohlbefinden verbessert sich stark.

Das pflegerische Handeln wird regelmäßig in einer Pflegevisite überprüft.